Vegan Kochen mit Björn Moschinski und Staatl. Fachingen

 

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Eine Woche ist nun bereits vergangen seit ich meine liebste hessische Metropole, Frankfurt am Main, besuchte, um an der Küchenparty von Staatl. Fachingen und Björn Moschinski teilzunehmen. Anlässlich des fünften Kochbuchs „Natürlich besser kochen“ der Wassermarke Staatl. Fachingen, welches April diesen Jahres erschien und sich der veganen Ernährung widmet, wurde ein Koch-Event für Blogger und Journalisten veranstaltet, bei dem wir einige Gerichte aus dem Kochbuch nachkochen durften und nebenbei noch einige hilfreiche Tipps und Geschichten rund um das Thema vegan Kochen vom veganen Koch Björn Moschinski mitnehmen durften.


Staatl. Fachingen gehört zu den ältesten deutschen Wassermarken und hat sich besonders auf die natürliche Heilwirkung des Wassers spezialisiert. Was mein kleines Designherz natürlich höher springen lies, ist die achtzehneckige (wenn ich mich nicht verzählt habe ;D) Glaswasserflasche, welcher einer Bordeauxflasche aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden ist und die optisch einiges her macht. Der Inhalt der Flasche ist vor allem für Schwangere und andere Personen, die unter Sodbrennen leiden von Bedeutung, da das Wasser durch einen hohen Anteil Hydrogencarbonat Sodbrennen lindern kann.

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Als ich meinem Vater von Staatl. Fachingen erzählte, schoss ihm auch sofort die Heilwirkung des Wassers in den Sinn, so passt es rundum, dass sich die Wassermarke in ihrem neuen Kochbuch sich den Aspekten einer ausgewogenen Ernährung widmet und dafür auf vegane Rezepte zurückgreift. Sicher kennt jeder noch die ein oder andere Oma, die bei einer veganen Ernähung noch immer nur Kopfschütteln für einen parat hat, doch wir waren uns beim Event einig, dass dieser Bevölkerungsanteil immer weiter schrumpft und zusehends Interesse am veganen Lebensstil besteht – damit ist es ein vorausdenkender Schritt von Staatl. Fachingen ihr neu erschienenes Kochbuch komplett mit veganen Gerichten zu füllen.

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Sicher wollt ihr nun jedoch endlich erfahren, was bei dem Event für uns denn so auf den Tisch kam.  Als Vorspeise war ein Sauerkrautstrudel mit einem Wildkräutersalat geplant, als Hauptgang folgte ein Bohnensteak auf rote Rüben-Pü mit Wurzelgemüse und Baby-Kräuterseitlingen und als krönenden Abschluss wurde ein Möhrenküchlein mit Zitronenmousse und Vanilleeis serviert.

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In Teams bereiteten wir parallel die einzelnen Gänge zu. Ich entschloss mich natürlich sofort dazu, dem Team beizuwirken, welches für den Abschluss eines jeden Menüs – dem Dessert – zuständig war und buk zusammen mit Dirk vom Magazin VEGAN für mich und natürlich unter Anleitung von Björn das Dessert.

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Der Part auf den wir wohl alle am sehnlichsten warteten war der Moment des Verkostens. Ich denke die Fleischesser der Runde waren schon bei der Rezeptverkanntgabe erfreut, dass ein veganes Dinner weder bedeutet, dass nur Bohnen, Reis,  Agavendicksaft und Goji Beeren auf den Tisch kommen, noch dass man sich nur von Ersatzschnitzeln, Sojajoghurt und -natürlich- (was sollen Veganer auch sonst essen?!) Salat ernährt. Die Rezepte waren so gewählt, dass man doch einige Eiweißquellen mehr als nur Naturtofu und Sojajoghurt kennen lernte, ohne jedoch das Gefühl zu bekommen, dass das vegane Sortiment im Reformhaus ausgeraubt worden war.

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So fielen Sätze wie „Wenn ich nicht gewusst hätte, dass das vegan ist, dann wäre ich auch nicht darauf gekommen“.

– Als Kompliment schlechthin, so kann ich das zumindest aus Sicht von Vegetariern beurteilen, sehe ich so einen Satz nicht unbedingt. Denn hey, bedeutet diese Aussage nicht auch, dass man erwartet, dass ein Gericht NUR schmecken kann, wenn Tierprodukte enthalten sind? Viel eher möchte ich euch berichten, dass das Menü rundum gelungen war. Klar besitzt jeder persönliche Vorlieben und dadurch auch unterschiedliche Favoriten vom Menü, mich hat beispielsweise die Zitronenmousse von der Konsistenz wirklich beeindruckt, aber auch der Sauerkrautstrudel (zu dem ich freiwillig auf einer Karte niiie gegriffen hätte), bekam durch das Würzen mit schwarzwälder Rauchsalz und dem Verarbeiten von Räuchertofu wirklich ein angenehmes Aroma.

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Mir haben sowohl die Gerichte, als auch die Gespräche mit den Anwesenden Lust gemacht weitere vegane Rezepte auszuprobieren, denn hin und wieder ist man doch aufgelegt eine neue Geschmackskombi zu wagen. Als nächstes auf meiner Liste steht auf jeden Fall der Endivienstampf mit gebratenen Austernseitlingen aus dem Buch und jaa .. die Zitronenmousse hat es ziemlich sicher bereits in mein Repertoire geschafft!

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Nochmals vielen Dank an die tolle Organisation von Staatl. Fachingen, Björn Moschinski und Saskia Krüger von der Ketchum Pleon GmbH!
Und natürlich nochmals danke an Arne von The Vegetarian Diaries, Elena von Heute gibt es, Danilo von Sleaze, Anne von Wolkenfees Küchenwerkstatt, Karola von Herzensköchin, Dirk von VEGAN für mich, Isabell von Ko(ch)lloquium und Nicole von schoenhaesslich ohne die der Abend sicher auch nicht so schön gewesen wäre!

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2 thoughts on “Vegan Kochen mit Björn Moschinski und Staatl. Fachingen

  1. Hey!
    Kann dir nur zustimmen, was Komplimente über veganes Essen angeht! Nicht-vegan ist ja kein Qualitätsmerkmal, von daher benötige ich bei Loben auch nocht das Herausstellen von weggelassenen Zutaten.
    Die Essen sehen übrigens echt schön angerichtet aus und das Vanilleeis hätte ich wirklich gerne probiert!
    Liebe Grüße Melli

    1. Hallo Melli,
      das Vanilleeis war wirklich empfehlenswert! Es benötigte nur Sojajoghurt, Sahne, Kokosblütenzucker und Vanille und die Eismaschine hat daraus wirklich ein wunderbares Eis gezaubert! War für mich wohl das Highlight des Desserts! Liebe Grüße, Kathrin

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