Tortilla Chips for everybody! Kichererbsen Tortilla Nachos (low carb) | vegan

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Na wie steht es um euren Samstag Abend? Mal wieder mit den Lieblingsmädels oder dem Lieblingsjungen ausgehen oder steht euch ein ganz gemütlicher Abend zuhause vor dem Fernseher bevor? Bei Letzterem könnten diejenigen, besonders die, den Abend alleine verbringen, spätestens in der zweiten Werbepause von Silver Linings oder (natürlich nur humorhalber eingeschaltet) Deutschland sucht den Superstar in die Versuchung kommen verzweifelt entweder nach der letzten Schokoladentafel oder die Süßigkeitenschublade verzweifelt nach Chips abzusuchen. Mein Nachomoment ist gestern Nachmittag gekommen, denn als ich überraschenderweise im örtlichen Supermarkt Kichererbsenmehl entdeckt habe, stand für mich fest, dass ich die neulich bei my new roots entdeckten Chickpea Tortilla Nachos nachmachen musste – schließlich war das Finden des Mehls sowas wie ein Wink mit dem Zaunpfahl persönlich vom Universum abgeschickt !

Das Rezept dürfte besonders Low Carber erfreuen, welche abends ihren Mitmenschen an einer Selleriestange kauend beim Chips Verzehr zuschauen dürfen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei! Denn diese Tacos kann man blitzschnell auch auf Vorrat vorbereiten und je nach Geschmack natürlich abwandeln.

Für mich gab es die Nachos als Hauptspeise in Verbindung mit Kidneybohnen, Guacamole, ein paar Spritzern Zitronensaft und roter Zwiebel. Statt mir die Arbeit zu machen und selbst eine Guacamole herzustellen, habe ich übrigens Guacamole von solpuro benutzt. Dem ein oder anderen mag sie vielleicht schon im Rewe oder Edeka in der Obst- und Gemüseabteilung aufgefallen sein. Solpuro war so freundlich und hat mir die fünf erhältlichen Sorten zum Probieren nach Hause gesendet und ich muss sagen für die ganz Faulen unter euch ist solpuro bestimmt einen Blick wert. Die Zutatenliste der Guacamole-Sorten ist erfreulich kurz und der noch vorhandene Oxidations-Prozess beweist, dass man da tatsächlich Avocado auf dem Teller hat. Ich würde euch raten was Schärfe angeht euch selbst nicht zu überschätzen, denn ab medium waren mir die Sorten zu scharf, beziehungsweise habe ich nicht wirklich etwas außer Schärfe der Creme vernommen.
Was mich persönlich etwas gestört hat ist die Verpackung, nein nicht das Design der äußeren Verpackung, das ist wirklich gelungen, allerdings ist der Plastikbeutel in dem die Guacamole verschweißt ist nicht wiederverschließbar, sodass das Aufbrauchen der Guacamole über mehrere Tage hinweg nicht möglich ist. Für mich wirkt es als ob man die Guacamole mit einem Mal aufbrauchen müsste, was ich bei einem Verpackungsinhalt von 200 Gramm, hergestellt laut Verpackung aus 2-3 natürlich gereiften Avocados, für mich alleine als nicht zu schaffen halte. Wenn es ganz schnell gehen soll, dann ist es für den Spieleabend bestimmt eine Option, ich persönlich würde mir wohl wenn überhaupt die Packung mit purer Avocado nochmals kaufen, um mir meine Guacamole selbst nach meinem Geschmack zuhause herzustellen, allerdings auch nur, wenn ich wirklilch nirgends mehr frische Avocado in die Hände bekommen könnte.

 

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Kommen wir jetzt jedoch zum Rezept der Kichererbsen-Tacos:
(für 2 mit großem Hunger oder 4 für den kleinen Hunger)

2 Tassen Kichererbsenmehl (ungefähr 250 Gramm)
1 Teelöffel Meersalz
1/4 Tasse Olivenöl
6 Teelöffel Wasser
Gewürze nach Geschmack, mein Favoriten sind Oregano und Rosmarin, wer mag kann die Chips auch mit Chili, Curry, schwarzem Pfeffer oder Knoblauch würzen
Zubereitung:

  1. Siebt das Kichererbsenmehl in eine Schüssel und vermengt es dort mit Meersalz und euren ausgewählten Gewürzen. Formt anschließend eine Mulde ins Mehl und gebt in diese das Wasser und das Olivenöl. Vermixt nun alle Zutaten bis ihr einen zusammenhaltenden Teig erhaltet. Der Teig ist vergleichbar mit Nudelteig, er sollte nicht zu fest sein, allerdings auch nicht mehr kleben, ansonsten fügt noch etwas Kichererbsenmehl oder Wasser hinzu.
  2. Heizt den Backofen auf 175° vor.
  3. Rollt den Teig anschließend zwischen zwei Lagen Backpapier aus. Auf einer bemehlten Küchenplatte ist dieser Prozess natürlich auch möglich, doch da wir mit einem sehr sehr dünnen Teig arbeiten wollen, erspart ihr euch eine Menge Fluchen, wenn ihr den Teig direkt auf Backpapier ausrollt. Je dünner ihr den Teig ausrollt, desto knuspriger werden die Tortilla Chips später, von daher lasst euren Bizeps beben!
  4. Wenn ihr mit der Dicke eures Teiges zufrieden seid, teilt den Teig in ca 7 cm lange Quadrate, welche ihr diagonal nochmals teilt. Die Chips müsst ihr vorm Backen nicht auseinander setzen, da sie nicht ineinander backen oder aufgehen werden. Habt ihr also alle Dreiecke zurechtgeschnitten, könnt ihr die Tortilla Chips im vorgeheizten Ofen ca 13-15 Minuten backen bis die Ränder knusprig braun sind.

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** Die Guacamole wurde mir freundlicherweise kostenlos zum Testen von solpuro zur Verfügung gestellt. Dieser Bericht enthält jedoch mein ungefälschtes Meinungsbild. **

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