Hefekuchen mit Mohnzwirbel und ein Frohes Ostern!

 

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Ein frohes Osterfest wünsche ich Euch allen! Egal ob euer Ostersonntag mit einem Kampf um den letzten Hefezopf beim Bäcker, mit  Kindern, die unbedingt um 6 Uhr morgens auf Eiersuche gehen wollten oder ganz gemütlich, bis jetzt noch im Bett liegend, startet(e) – über so ein verlängertes Wochenende sind wir doch alle dankbar. Mir bieten die freien Tage mal wieder eine kleine Auszeit von Vorlesungen, die mir Kreativität beibringen wollen, (doch stattdessen mir die Zeit nehmen kreativ zu sein) Auszeit von Mathe- und Physikvorlesungen und ja auch Auszeit von den vielen neuen Leuten und Eindrücken, die ich seit dem Start des Sommersemesters erleben durfte.

Und diese kleine Auszeit wird bei mir wohl für was gleich dankend ausgenutzt? Genau! Mal wieder ordentlich zu Backen und Kochen! Während der Vorlesungszeit ist mir viel zu häufig bereits ein Smoothie zu viel Arbeit, weshalb meine Ernährung sich in den letzten Tagen zunehmend auf Schokolade und Kekse beschränkt hat – das musste geändert werden und so befinde ich mich dieses Wochenende zum Großteil der Zeit summend in der Küche und kann endlich mal wieder an zukünftigen Blog-Beiträgen arbeiten. Ein Werk der gestrigen Backsession bekommt ihr hier gleich präsentiert und zwar diesen Mohnkuchen, welchen ich bei Fräulein Klein entdeckt und für jetztaufderstelleundohnenachzudenkennachmachen! einstufte. Diese Einstufung bereue ich keineswegs, denn war ein Stück dieses Kuchens heute morgen wohl meine Hauptmotivation um aufzustehen und mich mohnkuchenmampfend an das Fertigstellen dieses Blogposts zu machen.

Mohn spaltet ja bekanntlich die Völker, entweder man liebt oder hasst die kleinen schwarzen Körnchen, so habe ich für all die, die mit ihrer Mohnliebe in ihrer Familie leider alleine stehen noch einen Tipp: ein ganzer Kuchen ist bei aller Mohnliebe etwas viel, so habe ich mir den Kuchen in Scheiben geschnitten und portionsweise eingefroren, so kann ich sobald die Mohnlust mich zum Kühlschrank befördert, mir stets ein Stück für Kaffee und Kuchen herausholen und muss nicht zwanghaft versuchen 18 Stücke Mohnkuchen mit Genuss zu verspeisen – was bei Hefekuchen auch spätestens nach dem dritten Tag eher unmöglich ist.
Ich will euch nicht weiter Zeit eures Ostersonntags rauben, hier kommt das Rezept!

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Zutaten:
(für eine Kastenform)
150ml Milch
1 Tütchen Trockenhefe
60 Gramm Zucker
1/4 Tl Salz
60 Gramm Butter
500 Gramm Mehl
1 großes Ei
1 Pk. Vanillezucker

für die Füllung:
160g Mohn
200ml Milch
40g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
1 Pk. Vanillezucker
2El Weichweizengrieß

für das Topping:
100g Puderzucker
Saft einer halben Zitrone

nach Belieben gehackte Nüsse zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Erhitzt zunächst 150 Mililiter Milch in einen kleinen Topf, gebt anschließend 40 Gramm Butter zur Milch und zieht den Topf von der Herdplatte. Sobald die Butter geschmolzen ist, gebt 60 Gramm Zucker, 1/4 Teelöffel Salz und ein Tütchen Hefe mit in den Topf. Verrührt alles gut, bis dass die Hefe sich aufgelöst hat.
  2. Gebt in eine große Schüssel 500 Gramm Mehl, in welches ihr in die Mitte eine Mulde formt. Gießt in diese Mulde nun die Hefemischung und fügt anschließend noch ein Ei hinzu. Verknetet alle Zutaten mit den Knethaken eines Rührgeräts oder per Hand gut miteinander, bis ihr schließlich einen elastischen, nicht mehr klebrigen Hefeteig erhaltet. Falls der Teig noch zu fest oder trocken ist, gebt noch etwas Wasser zum Teig oder wenn der Teig zu feucht ist, knetet noch etwas Mehl unter den Teig.
  3. Lasst den Hefeteig 1,5 Stunden oder bis das Volumen des Teiges sich verdoppelt hat gehen.
  4. In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Füllung vorbereiten. Dafür kocht ihr 200 Mililiter Milch in einen kleinen Topf auf. Zur aufgekochten Milch, fügt ihr 160 Gramm Mohn, 40 Gramm Butter, den Abrieb einer Zitronenschale, ein Päckchen Vanillezucker und zwei Esslöffel Grieß hinzu. Verrührt die Mischung noch auf der warmen Herdplatte gut. Ihr solltet einen streichfähigen Mohnbrei erhalten.
  5. Rollt den gegangenen Hefeteig auf einem Backpapier auf die Länge eurer Kastenform und Breite des Backpapieres aus. Verstreicht nun die Mohnfüllung auf dem gesamten Teig gleichmäßig. Im nächsten Schritt rollt ihr den Hefeteig von der kurzen Länge, jedoch von beiden Seiten bis zur Mitte auf. Dadurch, dass wir den Hefeteig von beiden Seiten bis zur Mitte aufrollen, erhalten wir dieses Zwirbelmuster im Anschnitt.
  6. Gebt die Heferolle nun mit Hilfe des Backpapiers in eine gefettete Kastenform und lasst den Teig nochmals 20 Minuten gehen.
  7. Im Anschluss backt den Mohnkuchen bei 170° etwa 20 Minuten bis er goldbraun ist.
  8. Auf den ausgekühlten Kuchen könnt ihr noch einen Zitronenguss sprenkeln, welcher aus 100 Gramm Puderzucker und dem Saft einer halben Zitrone angerührt wird, und nach Belieben mit einigen gehackten Macadamianüssen oder Mandelhobel bestreuen.

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3 thoughts on “Hefekuchen mit Mohnzwirbel und ein Frohes Ostern!

  1. Oh, wie lecker! Ich liebe Mohn, also wäre dein toller Kuchen vor mir nicht lange sicher…
    Hab ein wunderbares Osterfest!
    Liebste Grüße von Martina

  2. Wow, der sieht toll aus – das Mohnmuster ist dir richtig gut gelungen – wirklich perfekt. Leider teilt mein Mann meine Mohnleidenschaft nicht, so dass ich außer Mohnkeksen, die sich eben länger halten, kaum Dinge mit Mohn backe 🙂

    Ein schönes Osterfest dir noch 🙂

    Franzi

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