Aloha: Hawaiian Poké Bowl mit Sesam-Nori-Topping

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Ein neuer Trend zieht in Deutschland ein! Gut zwei Sommer ist es schon her, dass Smoothie- und Lunch-Bowls das Ländle eroberten und ein clean eating-Restaurant nach dem anderen, wie aus dem Boden geschossen, stolz Açai-Bowls auf die Karte schrieb. Konkurrenz macht nun ganz neu und normalerweise eher mit schrecklichen Palmenhemden oder 70er Jahre-Toasts in Verbindung gebracht, ein Restaurant, was sich der Hawaiianischen Küche verschrieben hat. Poké, nennt sich die Sushi-Bowl der Karibik-Insel. Statt mit Algen und Reisessig en masse, kommt die Bowl traditionell auf einem Reisbett serviert, mit einem leckeren rohen Fisch-Salat, kombiniert mit den Lieblingen des Sushi-Buffets und getoppt von Edamame und Sprossen daher. Dass die Bowl damit zu den gesunden Speisen gehört, ist wohl selbst erklärend. Positiv zu erwähnen ist jedoch noch, dass die Poké-Bowl im Gegensatz zum klassischen Sushi zuhause wirklich schnell gemacht ist. Ein ideales Mittagessen für die wärmeren Tage!

Getoppt wird die Bowl mit Furikake, einem Topping aus Meersalz, Nori-Algen und schwarzem Sesam. Dank der Alge im Furikake, streut man über die gesamte Bowl den Geschmack nach Meer, sodass auch die restlichen Bestandteile perfekt miteinander harmonieren wenn man gerade nicht ein Stückchen Lachs mit auf der Gabel hat.

Rezept für 2 Portionen:
200 Gramm Lachsfilet (Sushi-Qualität)
oder 200 Gramm Wassermelone für Vegetarier und Veganer
100 Gramm Edamame
4 Blätter Radicchio oder Rotkohl
2 Mini-Gurken
1/2 große Avocado
3 Radieschen oder roter Rettich
Erbsensprossen

für das Dressing:
2 Esslöffel Sesamöl
1 Esslöffel Sojasauce
1/2 Teelöffel Sesam
1 Teelöffel Wasser
Saft einer viertel Zitrone
Rauchsalz, Chili

für das Furikake:
(geröstetes Nori-Topping)
1 Nori-Blatt
1 TL Meersalz
1 TL schwarze Sesamsaat

1 Tasse gekochter Sushi-Reis
nach Belieben Chili oder Chilifäden zum Servieren

Zubereitung:

  • Für das Dressing Sesam in einer Pfanne anrösten. Sobald der Sesam duftet, die Hitze ausschalten und die Sesamsaat mit einem Teelöffel Wasser, einem Esslöffel Sojasauce, Zitronensaft und zwei Esslöffel Sesamöl ablöschen. Mischung gut verquirlen, abkühlen lassen und kaltes Dressing mit Rauchsalz und Chili abschmecken.
  • Lachsfilet in gleichmäßige Würfel (Größe ist nach Belieben, ich würde etwa 1cm große Würfel empfehlen) schneiden. Mit einem Drittel des Dressings die Würfel mischen.
    Lachs bis zum Servieren der Bowl in den Kühlschrank stellen.
  • Edamamehüllen aufschneiden und die Bohnen von der Hülse trennen.
  • Radicchioblätter halbieren, stapeln und in dünne Streifen schneiden.
  • Radieschen, Avocado und Gurken in dünne Scheiben schneiden. Gurken anschließend in Streifen schneiden. Avocado mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun wird.
  • Für das Topping das Nori-Blatt in sehr kleine Stücke zupfen (sollten nicht viel größer als der Sesam sein). Nori-Stückchen und Sesam kurz in einer Pfanne anrösten. Sesam darf bereits etwas Farbe annehmen. Mischung aus der Pfanne nehmen und mit Meersalz mischen.
  • Reis auf den Boden von zwei Schüsseln verteilen. Restliche Zutaten auf dem Reisbett anrichten. Dressing über die Bowls gleichmäßig verteilen. Zum Schluss Fukake über die Bowl streuen. Nach Belieben Erbsensprossen und Chili noch zur Deko über die Bowl streuen.
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2 thoughts on “Aloha: Hawaiian Poké Bowl mit Sesam-Nori-Topping

  1. Liebe Kathrin,

    oh, das liest sich lecker und sieht auch toll aus! Solche Pokébowls haben wir letztes Jahr auf unserer Reise nach New York häufiger gesehen und seitdem will ich sie schon mal selber machen, habe es aber bis jetzt noch nicht umgesetzt… dein Rezept klingt richtig gut 🙂

    Liebe Grüße,
    Kirsten

    1. Hallo Kirsten,
      das freut mich zu lesen! Solche Poké Bowls sind wirklich das perfekte Essen, wenn die Tage wieder wärmer werden!
      Liebe Grüße, Kathrin

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